Freitag, 19. Juli 2013

Warum wir es kaum erwarten können der Stadt Lebewohl zu sagen!

Wir wohnen in der Stadt. Zwar in einer schönen Stadt... aber Stadt bleibt Stadt. Eigentlich sind wir Dorfkinder. Vor ein paar Jahren hat es uns in die Stadt gezogen. Anfangs war es toll. Es ist schön wenn man sich abends kurzfristig im Biergarten treffen kann, in 10 Minuten beim Kino ist und überhaupt alles mit dem Radl erledigen kann... solange man kein Kind hat. Uns geht es zumindest so. Wegen nicht vorhandener oder plötzlich endender Fahrradwege möchte ich ungern mit dem Fahrradhänger durch die Stadt gondeln. Wir können zwar viel zu Fuß erreichen aber man hat dazu auch nicht immer die Zeit. Den schweren Kinderwagen mehrmals am Tag aus dem Kofferraum zu heben ist auch keine tolle Sache.


Übrigens ist unsere Wohnsituation alles andere als kinderfreundlich. Wir wohnen im 3. Stock, ohne Aufzug, auf 50 m², ohne Balkon, die Sonne scheint den ganzen Tag durch die Fenster, die keine Rolläden haben um die Hitze abzuhalten. Aber was im Moment am schlimmsten ist, ist die permanente Geräuschkullisse. Unser direkter Nachbar ist eine Papierfabrik. Man könnte sich wirklich vom Schlafzimmerfenster aus mit den Leuten auf dem Fabrikgelände unterhalten. Wenn dann noch die gelieferten Baumstämme von der Lokalbahn, mit ihren quietschenden Bremsen, angeliefert werden, eine Minute später der Bauer mit seinem Gemüsehänger in den Innenhof fährt und mit seiner Handglocke klingelnd "Kaaartoooffeln und Gemüüüüseee" schreit, die Feuerwehr zum 4. mal mit Sirene durch die Straße fährt, und sich die Hunde unten auf der Straße (nachdem sie in den Grünstreifen oder direkt auf den Gehweg gekackt haben und die Herrchen und Frauchen sich zu fein sind um es einzusammeln) anbellen und sich gegenseitig an die Gurgel springen wollen, spätestens dann fängt der Strampelmann in seinem Bettchen an zu weinen. Sein Vormittagsschläfchen ist dann meist nach 20 Minuten beendet, obwohl er hundemüde ist. Oft hilft dann nur ein Spaziergang, wo er aber auch immer recht lange keine Ruhe findet weil um ihn herum so viel los ist.

"Natur" pur - drüben bei der Papierfabrik

Schon in der Schwangerschaft war klar, dass wir nicht mehr in der Stadt wohnen wollen. Wir wollen wieder raus aus der Stadt. Der Strampelmann soll im Garten spielen können, irgendwann alleine in die Schule und zum Bäcker laufen, seine Freunde mit dem Radl besuchen können und ein Naturbursche soll er werden! Deswegen bauen wir! Aber nicht neu, wir bauen "nur" um. Der Strampelmannpapa verbringt nach der Arbeit und am Wochenende viel Zeit auf der Baustelle. Ich telefoniere, organisiere, mache Termine mit Handwerkern, Bad-, Küchen- und Treppenplanern, bringe den fleißigen Handwerkern ihre Brotzeit und freue mich über mein 2 m breites Küchenfenster.

Natürlich empfindet man die Stadt-Situation nicht jeden Tag so schlimm. Heute war es aber wirklich so wie oben beschrieben. Ohne flunkern! Trotzdem würde ich es immer wieder so machen: für ein paar Jahre in die Stadt und danach "back to the roots"!

Herzlichst
die Katja

Montag, 15. Juli 2013

Was der Strampelmann mag - # 4

 Der Strampelmann mag den Nachmittagssnack selber essen:


Gestern in Form von Obststückchen.

Man nehme: eine Hand voll Erdbeeren, eine Banane, eine Hand voll Blaubeeren. Das ganze wird in einem Schüsselchen oder wahlweise auf einem Teller angerichtet.


Weil der Strampelmann den Pinzettengriff schon fleißig beim Aufsammeln von Nähfäden geübt hat, kann er schon ganz gut selber essen.


Naja, gegen Ende hin verschwindet die Geduld, der Strampelmann wird gierig. Es wird mit beiden Händen in der Schüssel gewühlt und in einer Sprache geflucht, die nur er versteht.

Hier ist der TrippTrapp (und jeder andere Treppenhochstuhl bestimmt auch) gold wert. Das Fußbrettchen fängt fast alle heruntergefallenen Stückchen auf. Wir haben unseren TrippTrapp übrigens gebraucht und geschenkt bekommen. Neu gekauft hätten wir das gute Teil, wegen des Wucherpreises und der neuen Plastikbügel wahrscheinlich nicht. Ich frage mich, wieso man so einen schönen Holzbügel mit Lederriemen durch einen Plastikbügel ersetzt! Das muss doch nicht sein, oder?

Herzlichst
die Katja




Sonntag, 14. Juli 2013

Kochen für Strampelkinder - Folge 4

Heute nehme ich euch mit nach Österreich, wo wir mit dem Strampelmann ein sehr schönes Wochenende verbracht haben. Hier habe ich schon mal davon berichtet.


Wir hatten ja schon einmal ein Wochenende in einer tollen Pension in Ehrwald verbracht. Und weil es dort so gemütlich war, habe ich an einem Freitag Morgen dort angerufen und gefragt ob noch ein Zimmer fürs Wochenende frei wäre. Dank Nebensaison hatten wir Glück. Wir konnten noch am Abend einchecken. Weil ich wusste, dass Evelyn und Gary (ihnen gehört die Pension) sehr nette Leute sind habe ich gleich einmal nachgefragt, ob ich in der Früh und am Abend einen Brei für den Strampelmann in ihrer Küche zubereiten darf. Alles kein Problem, hieß es da gleich. Und es war auch wirklich kein Problem. Ich hatte Zuhause schon so gut wie alles vorbereitet. In meinen Einkaufskorb packte ich folgende Dinge für den Frühstücks- und Abendbrei:
  • kleiner Mixer
  • gemahlene Hirse und Reis
  • leere Gläschen (zum Abfüllen der Nachmittagsmahlzeit)
  • Bananen
  • Äpfel
  • kleiner Topf
  • Schneebesen
  • Geschirrtuch
  • leider zwei Gemüsegläschen von Alnatura
In diesem Urlaub, war das Kochen um einiges leichter als im Zelt. Ich hatte einen richtigen Herd (sogar mit Induktionskochfeld) und eine Spüle.

Die Gläschen machte ich meist am Abend im Wasserbad warm, wenn wir wieder zurück waren.Weil wir nicht wussten ob dir unterwegs die Möglichkeit haben würden das Gläschen zu erwärmen, haben wir wieder die doppelte Menge Frühstücksbrei gemacht. Für Notfälle haben wir auch immer noch eine Banane dabei.

Fazit: Ein Frühstückspensionsurlaub ist für Breikocher besser geeignet als ein Zelturlaub. Mein Tipp: Vorher klären ob eine Küche mitbenutzt werden darf und am besten die eigenen gewohnten Kochutensilien mitbringen. Das Highlight für Breikocherurlaube wäre natürlich eine Ferienwohnung.

Mal sehen was unser nächster Urlaub bringt. Geplant ist noch nichts. Aber da ist wohl alles offen, weil der Strampelmann jetzt nämlich ein fast-alles-"Mitesser" ist.

Herzliche Grüße
die Katja

Montag, 8. Juli 2013

Probenähen Raglanshirt "Vitus"

Jane hat mal wieder ein tolles E-Book gezaubert und ich durfte wieder Probenähen. Herausgekommen ist ein toller Schnitt für ein Raglanshirt in den Größen 50 -152. Es ist total wandelbar: Kurzarm, Doppelärmel, Doppelbündchen, Applikationen. Da ist für jeden das passende dabei. Überhaupt sind Janes E-Books ganz toll erklärt und sehr anschaulich bebildert. Die Sachen passen immer perfekt!


Bisher hat die Zeit bei mir leider nur für ein Shirt (sogar mit Knopfleiste!) gereicht:

 

Das E-Book gibt es bis zum 12.07 noch zum günstigeren Einführungspreis von 5 Euro, danach für 5,90 Euro. Bestellt werden kann das E-Book auf Dawanda, Etsy mit Direktdownload oder per Email.


Herzlichst
die Katja

Montag, 1. Juli 2013

Kochen für Strampelkinder - Folge 3

Endlich melde ich mich mal wieder mit einer neuen Folge von "Kochen für Strampelkinder".

Schon oft habe ich erwähnt, dass der Strampelmann auch im Urlaub und während längerer Ausflüge auch von mir "bekocht" wird. Zumindest hatte ich mir das vorgenommen.


Der kleine Mann und sind bestimmt keine Stubenhocker. Sobald das Wetter es zulässt, kehren wir unserer kleinen Wohnung den Rücken. Wir gehen dann spazieren, in der Stadt bummeln, einkaufen, treffen uns mit den kleinen Freunden vom Strampelmann oder besuchen die Omas. Bei längeren Ausflügen - mehr als 2 Stunden - ist immer was zu Essen dabei. Als der Strampelmann noch ein reiner Breiesser war habe ich einen Obst-Getreide-Brei immer zu Hause zubereitet und in ein Gläschen abgefüllt. Wenn wir über Mittag unterwegs waren, bekam er den Obst-Getreide-Brei anstatt des Gemüsebreis. Da wurde der Mittag- und Abendbrei einfach vertauscht. Für einen Tagesbesuch bei Verwandten oder Freunden, habe ich das Getreide daheim gemahlen und den Brei dann dort immer frisch gekocht. Eine Banane kann man leicht mit der Gabel zermatschen.

Inzwischen bin ich dazu übergegangen dem Strampelmann kleine Stücke von unserem Essen zu geben. Seit ca. 2 Wochen isst er fast immer bei uns mit... Nudeln mit Tomatensoße, Reis mit Gemüse, Pizzarand, Salat und Rohkost, Butterbrot, hin und wieder ein bis zwei Stückchen Fisch oder Fleisch, Gemüselasagne, Spätzle. Das macht die Verpflegung für unterwegs natürlich um einiges leichter.

Jetzt mag die ein oder andere Mama von euch sagen, ja für einen Tag geht das ja noch... aber wie siehts denn im Urlaub aus? Von einem längeren Urlaub kann ich euch da leider nicht berichten. Aber wir haben zwei Wochenendurlauben hinter uns. Damals hat der Strampelmann nur seinen Brei gelöffelt und noch nicht bei uns mitgegessen.

Wir waren mit dem Strampelmann beim Zelten. Zum Kochen hatten wir zwei Gas-Kochplatten dabei, zwei Töpfe, Wasserkocher, kleinen Mixer, Schneebesen, gemahlene Hirse und gemahlenen Reis, Bananen, Äpfel und Essen für uns. Außerdem muss ich gestehen zwei Gemüsegläschen gekauft zu haben. Ich hatte wirklich keine Lust im Campingurlaub auf dem Gaskocher extra Gemüse für den kleinen Mann zu kochen und zu pürieren. NEIN DANKE! Also habe ich zwei Gemüsegläschen für den Urlaub gekauft und eins zum Probeessen. Ich wollte vorher sicher gehen, dass der Strampelmann das auch isst. Ein paar Tage vorher haben wir also Probegegessen. Ganz furchtbar!! Ich finde ein Glässchen schmeckt nach fast nichts. Ein Geschmackserlebnis ist praktisch nicht vorhanden. Der Allesesser hats trotzdem gegessen. Er hat sein erstes 190 g Glässchen leergelöffelt. Danach hat er sich übergeben. So richtig!! Im Urlaub gabs trotzdem Glässchen und er hats drin behalten :)
Vom Frühstücksbrei habe ich gleich immer eine größere Menge gekocht und für den Mittag abgefüllt, denn wir waren natürlich nicht den ganzen Tag auf dem Zeltplatz. Nachmittags gabs dann immer Haferflocken mit Banane und Wasser vermischt. Abends wurde das Gläschen im Wasserbad warm gemacht.
Zu diesem Zeitpunkt bekam der Strampelmann auch noch einmal Nachts seine Reismilch. Die habe ich auch, wie zu Zuhause, Abends zubereitet und nachts einfach mit heißem Wasser verdünnt, damit sie nicht kalt ist. 


Fazit: Zelten ist schön! Wir machen (fast) immer Zelt/Campingurlaub. Mit einem Breiesser ist es aber wohl nicht ganz so entspannend wie mit einem reinen Stillkind oder einem Kind, das schon alles mitessen kann.

Weil das jetzt ein bisschen länger geworden ist, gibts den zweiten Urlaubs-Brei-Bericht im nächsten Blogeintrag. 

Herzlichst
die Katja

Freitag, 28. Juni 2013

Komm mit ...

... und bleibe auch weiterhin ein lieber Leser :)


Direkt in der Sidebar kannst du mir über Bloglovin oder über E-Mail folgen. Auf Facebook gibts Kamilli natürlich auch... klicke dort einfach auf gefällt mir. Bald gibts auch einen Facebook-Button in der Sidebar. (Für Tipps bin ich sehr dankbar!)

Gerne hätte ich auch noch einen direkten Link zum Verfolgen über Blogconnect erstellt. Aber um diesen Link zu bekommen muss man sich wohl selbst dort anmelden. Oder geht das auch anders?

Ich selbst bin komplett zu Bloglovin gewechselt und freue mich wenn viele von euch auch weiterhin hier mitlesen, mitnähen und fürs eigene Strampelkind mitkochen!

Schön, dass ihr da bleibt :)

Herzlichst
die Katja

Montag, 24. Juni 2013

Unterwegs mit dem Strampelmann # 1

Wir haben in den letzten zwei Wochen eine kleine Pause eingelegt. Auch hier im Süden ist der Sommer angekommen gewesen. Jetzt macht er wieder eine Pause. Dafür sind wir wieder da. Wir waren in einem spontanen Kurzurlaub. Gleich hinter der Zugspitze, auf der östereichischen Seite. Der Strampelmann war in der Kraxe oder im absolut geländetauglichen Kinderwagen mit dabei.


Mit der Gondel gings rauf, auf die Ehrwalder Alm. Nicht nur für den Strampelmann eine neue Erfahrung. Wir machen um die Bergbahnen im Sommer einen großen Bogen: dort ist uns eindeutig zu viel los und Skigebiete sehen im Sommer einfach nicht besonders schön aus, außerdem schummeln wir nicht gerne beim Bergwandern ;) ... Mit einem 10 kg schweren Kind in der Kraxe nutzt man aber dann doch gerne mal die Gondel. Von der Bergstation aus kann man tolle Wanderungen machen, auch auf kinderwagentauglichen Wegen. Wir, als fortgeschrittene Berggänger, hatten den Strampelmann ja auf dem Rücken und konnten so auch die etwas einsameren Wege nutzen. Die Sonne war heiß, der Himmel blau, die Berge hoch. Ab und zu konnte man kleine Lawinen hören und sehen, die in den steilen Wänden abgingen. Hier und da lag auch auf unserem Wanderweg noch ein bisschen Schnee. Wunderschön!

Zu Beginn der Schwangerschaft hatten wir dort schon einmal Urlaub gemacht, allerdings im Winter. Wir hatten ein Zimmer in einer Pension in Ehrwald gebucht. Ein absoluter Glücksgriff. Auch jetzt waren wir wieder dort. Am Morgen habe ich angerufen und am Abend konnten wir unser Zimmer beziehen. So muss das sein bei Last-Minute :)

Auch in diesem Urlaub bekam der Strampelmann (fast immer) selbstgemachten Brei. Mehr dazu gibts dann im nächsten Blogeintrag.

Herzlichst
die Katja


Dienstag, 11. Juni 2013

My Kid Wears # 4

Guten Morgen ihr lieben, treuen Leser,

der Strampelmann trägt heute, wie auch gestern, mal wieder etwas selbstgenähtes:



Schnitt: Sommerkapuzenjacke in Gr. 74 - Ottobre 3/2013
Stoff: Lillestoff

Was die anderen Kids tragen könnt ihr euch hier ansehen.

Herzlichst
die Katja

Montag, 3. Juni 2013

My kid wears # 3

Heute sind wir auch wieder dabei, bei "My Kid Wears"! Das habe ich der guten alten Overlock zu verdanken, die eigentlich meiner Mama gehört, aber seit gestern hier auf meinem Nähtisch steht. Was für ein Näherlebnis! Als der Strampelmann seinen Vormittagsschlaf gehalten hat, sind hier nämlich schon 2 Hosen entstanden und eine davon trägt er natürlich.



Stoff: Stoffmarkt
Schnitt: Summer Sea Jerseyhose - Ottobre 3/2013

Ich liebe den Schnitt, denn die Hose besteht aus nur einem Teil (+ Bündchen)! So liebe ich das, als schneidfaules Schneiderlein. So schnell habe ich noch nie eine Hose genäht.


Herzlichst
die Katja

Sonntag, 26. Mai 2013

Kochen für Strampelkinder - Folge 2 (Teil 2)

Endlich kommt Teil 2 von Folge 2 :)


Es ist 07:30 und der Strampelmann ist seit ca. 1,5 Stunden hellwach, hat sein erstes kleines Reismilchfrühstück schon hinter sich und bald wieder Hunger. Hunger auf Reisbrei. Der kleine Mann hat in seinem Küchenbett Platz genommen und spielt mit seinen Füßchen.
Ich wiege den Vollkornreis ab und gebe ihn in die Getreidemühle. „ACHTUNG!“, der Strampelmann kneift seine Augen zusammen weil er weiß, dass es jetzt für ein paar Sekunden laut wird.
Das Reismehl wird zusammen mit kaltem Wasser unter ständigem Rühren aufgekocht. Das dauert keine 2 Minuten. Zwischendrin wird schon mal das frische Obst mit der Gabel zerdrückt, gerieben oder auch mal im kleinen Mixer püriert. Der Strampelmann wechselt in den Hochstuhl und lässt sich seinen Reis-Obstbrei schmecken.



 
Angefangen haben wir mit 25 g Getreide, inzwischen mache ich den Frühstücksbrei aus 40g Getreide. Anstatt Reis habe ich auch schon Hirse, Urdinkel oder eine Mischung aus Reis und Hirse verwendet.

Zutaten für 1 Portion Frühstücksbrei: 
40 g Vollkornreis
150 ml kaltes Wasser
½ Banane
½ Apfel

Werkzeug:
Getreidemühle
Topf
Schneebesen
Gabel/Reibe/Mixer

Den Vollkornreis fein mahlen und mit dem Wasser unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Kurz ausquellen lassen. Inzwischen die Banane mit der Gabel zerdrücken und den Apfel fein reiben. Das Obst kann genauso gut in einem kleinen Mixer püriert werden. Reis- und Obstbrei miteinander mischen und löffeln.

Ja, so läuft das bei uns in der Früh ab. Weil der Strampelmann oft um 4 Uhr seine Reismilchflasche bekommt, die ich übrigens auch selber mache, hat er noch keinen großen Kohldampf und ist meistens ausgeschlafen und zufrieden. 

So, nun noch ein kleiner Rundgang durch meine Küche:


 Sind das Brotzeitbrettchen? Ja!
Beide Brettchen waren ein Geschenk. Weil ich sie aber zu schön fand um darauf Obst oder Brot zu schneiden, kamen sie an die Wand. Und sie machen sich dort recht gut, wie ich finde.


Meine liebste Ecke, ist die Ecke am Fenster, man kann dort sehr gut eingeklemmt zwischen Tisch und Heizung sitzen und die Aussicht auf die benachbarte Papierfabrik genießen :) Bei den drei Bildern handelt es sich übrigens um Breirezepte, aus dem Buch "Lotta lernt essen". Das Buch möchte ich aber einmal in einem eigenen Blogeintrag vorstellen.

Ich freue mich, wenn ihr in ein paar Tagen wieder reinschaut!

Herzlichst
die Katja

Mittwoch, 15. Mai 2013

Kurzmeldung

Hier steppt der Bär Strampelmann! So viel ist los, dass keine Zeit bleibt für lange Küchen- und Breieinträge.

Außerdem sitzt der Strampelmann endlich! Und wer das Bild aufmerksam betrachtet, weiß was wir letztes Wochenende gemacht haben :)


Ich hoffe, dass ihr diese Woche noch den zweiten Küchenblogeintrag zu lesen bekommt.

Herzlichst
die Katja

Montag, 6. Mai 2013

Kochen für Strampelkinder - Folge 2 (Teil 1)

So sieht's aus in der Strampelmannküche

Wie schon letzte Woche angekündigt, lade ich euch heute ein in meiner kleinen feinen Küche Platz zu nehmen.


Meine Küche ist nicht die Größte, ich habe keine durchgehende und nur sehr wenig Arbeitsfläche, wenig Stauraum und keine Spülmaschine. Das sind die Nachteile an meiner Küche, die mich ab und zu schon ganz schön stören. Trotzdem koche ich gerne für unsere kleine Familie, denn ausgestattet bin ich inzwischen recht gut. Neben der Grundausstattung gibt es drei Küchenhelfer, die ich nicht mehr missen möchte, weil ich sie täglich mehrmals in Gebrauch habe:

1. Thermomix
2. Getreidemühle
3. Flockenquetsche

Jetzt sind das ja alles Dinge, die man eigentlich nicht braucht. Ich behaupte: Um wirklich konsequent vollwertig zu kochen, ist mindestens einer der drei Küchenhelfer unabkömmlich – und das ist die Getreidemühle. Ich backe überwiegend mit Vollkornmehl und seit der Strampelmann zum Frühstück und zur Brotzeit seinen Getreidebrei bekommt, ist sie fast schon im Dauereinsatz.


Ja… der Thermomix ist einfach klasse. Er kocht und rührt gleichzeitig, kann garen und alles zerkleinern – auch Getreide. Wer ihn nicht kennt und wissen möchte, was das für ein Wunderkessel ist, klickt hier.

Die Flockenquetsche habe ich bei meiner Mama abgestaubt. Selbstgequetschte Haferflocken sind einfach die besten. Die gekauften mag ich nicht mehr.


Die drei Freunde sind in ihrer Anschaffung nicht gerade billig, rechnen sich aber mit der Zeit und bei regelmäßigem Gebrauch auf jeden Fall.
Die Küche ist mein Lieblingsraum in unserer Wohnung. Es ist der einzige Raum in dem wirklich nur das gemacht wird, für das er auch bestimmt ist. Wisst ihr was ich meine? Das Wohnzimmer ist bei uns Wäschetrockenraum, Bügelzimmer, Nähzimmer, Büro und Spielzimmer in einem. Der Flur ist nicht nur Durchgangszimmer sondern auch Abstellkammer und Garderobe. Und das Schlafzimmer ist nicht nur mehr zum Schlafen da, sondern auch zum Spielen und Wäschestapeln. Ich hab es gerne wenn alles seinen Platz hat. Inzwischen fehlt der Platz für viele Dinge. Das Bügeleisen ist so ein Ding. Es hat keinen festen Ort an dem es aufgeräumt ist. Es wandert von einer Ecke in die nächste oder steht wochenlang auf dem Bügelbrett, welches dann wiederum wochenlang im Wohnzimmer vor dem Fernseher steht, welches wiederum immer wegen Platzmangel hin und her geschoben wird. Es ist ein Teufelskreis und es nervt! Es wird Zeit für den Umzug… aber das ist eine andere Geschichte die vielleicht auch einmal ihren Platz hier im Blog findet, so wie das Bügeleisen.

In ein paar Tagen folgt der zweite Küchenteil mit ein paar mehr Küchendetails und einem Frühstücksbreirezept.

Herzlichst
die Katja

Donnerstag, 2. Mai 2013

Probenähen "Deniz"

Jane hat mal wieder gezaubert und ich durfte Probenähen! Herausgekommen ist eine tolles E-Book für eine Sarouelhose.


Das E-Book ist mal wieder super anschaulich beschrieben und bebildert. Neben der langen Hosenvariante kann die Hose auch als luftige Sommerhose mit kurzen Bündchen genäht werden.

Bis 5. Mai gibts das E-Book noch zum Einführungspreis für 5 Euro. Danach wird es für 5,90 Euro zu bestellen sein. Bestellen könnt ihr das E-Book bei Dawanda und Etsy oder direkt per E-Mail.





Inzwischen ist schon die nächste Hose in Gr. 80 (!!!) entstanden, die ich euch in den nächsten Tagen mal zeigen werde.

Und denkt daran: am Montag gibt's hier wieder News aus der Strampelmannküche!

Herzlichst
die Katja

Montag, 29. April 2013

Kochen für Strampelkinder - Folge 1


Warum der Strampelmann keine Gläschen löffelt
 
Der Anfang ist schon lange getan. Seit rund 3 Monaten wird hier fleißig gelöffelt. 4 – 5 Wochen hat es gedauert, bis der Strampelmann seine erste Milchmahlzeit komplett ersetzt hatte. Jetzt wird tagsüber wird nur noch gegessen und aus dem Becher getrunken.



Gerne möchte ich euch in den nächsten Wochen einen kleinen Einblick in meine Strampelmannküche geben. Ich koche nämlich selbst für mein Kind. In meinen Einkaufswagen lege ich keine Gläschen und keine Getreidebreie zum Anrühren, keine Babysäfte und keine Babymüsliriegel.



Wir als Eltern gehen natürlich mit gutem Beispiel voran und essen auch keine Fertigprodukte. Das machen wir aber nicht erst seit der kleine Mann bei uns ist, sondern schon immer so. Ich möchte doch wissen was ich esse und sichergehen, dass die Lebensmittel noch so natürlich wie möglich und noch alle Vitalstoffe darin enthalten sind.



Beim Gläschen steht zwar drauf was drin ist aber ich habe nicht gesehen wie es zubereitet wurde. Gemüse sollte z. B. nur bissfest gegart und nicht weichgekocht sein. Um die Gläschen haltbar zu machen werden sie natürlich erhitzt. Dabei ist es ganz egal ob es sich um Gemüse, Obst oder Vollkornbrei handelt. Die gesunden Vitamine sind aber meist sehr hitzeempfindlich. Wirklich gesund sind diese Babykonserven meiner Meinung nach also nicht.



Ich weiß nicht wie es in so einer Gläschenfabrik aussieht oder zugeht. Aber ich stelle mir immer eine große Fabrikhalle mit riesigen Töpfen vor, in denen die Gläschenbreie vor sich hinkochen und automatisch umgerührt werden. Ab und zu läuft dann ein „Koch“ zu den Töpfen und zapft ein paar Milliliter ab um die Qualität zu überprüfen.




In meiner Küche läuft das so ab:



Die Sonne scheint durchs Fenster und im Hintergrund düdelt gute Musik. Der Strampelmann liegt in seinem Küchenbettchen, beobachtet mich und spielt mit einer Karotte. Ich schneide  die restlichen Karotten und das andere Gemüse in kleine Stücke, zwischendurch zeige ich dem kleinen Mann was ich mache, erzähle ihm ein bisschen was und lasse ihn in den Topf schauen und mit dem Kochlöffel spielen. Wenn wirklich gute Musik läuft tanzen wir auch schon mal gemeinsam durch die Küche während das Gemüse bissfest gegart wird. Der kleine Mann hat so Zeit sich auch auf das Essen vorzubereiten. Er erfährt es mit allen Sinnen: die Karotte wird vorher ausgiebig mit den Händen und natürlich der Zunge erforscht, er hört wie ich das Gemüse schneide. Nicht zu vergessen ist auch seine kleine Nase, mit der er natürlich das gekochte Gemüse riechen kann.



Natürlich läuft das nicht jeden Tag so reibungslos. Der kleine Mann liegt schon auch öfter ungeduldig jammernd auf seiner Krabbeldecke. Dann muss es schnell gehen! Da hilft auch kein Küchentanz mehr und kein Gurkenstick zum Lutschen. Wenn es ganz schlimm ist wird der Gemüsebrei schon mal auf den Abend verschoben und ich mache für ihn einen Getreidebrei weil‘s halt einfach schneller geht. Mein Gewissen lässt es einfach nicht zu, dass ich für den Notfall Gläschen zu Hause habe. Es wird aber nochmal einen extra Blogeintrag geben wo es um den schnellen Hunger geht und darum, was ich mache wenn ich mit dem Strampelmann den ganzen Tag unterwegs bin.



Zum Schluss möchte hier noch ganz klar feststellen, dass ich keine Mama verurteile die für ihr Baby nicht selber kocht oder denke, dass sie deswegen eine schlecht Mama ist. Das denke ich ganz und gar nicht! Ich möchte hier auch keine Mamas belehren, dazu habe ich nicht die richtige Ausbildung und das bezwecke ich mit diesem Blogeintrag ja auch nicht. Außerdem ist die "Kochen für Strampelkinder"-Serie kein Beikostratgeber. Dafür gibt es genügend Bücher (Mehr dazu auch in einer anderen Folge). Ich lasse euch hier lediglich an meinen Gedanken teilhaben, die ich mir über die Ernährung meines Kindes mache und andere ermutigen auch ihren eigenen Weg in diesem Bereich zu gehen, sich ihre eigene Meinung zu diesem Thema zu bilden und nicht dem nachzugeben was die Werbung als gut empfiehlt. Ich habe eine – im wahrsten Sinne des Wortes – GESUNDE Erziehung genossen und möchte das auch so an meine Kinder weitergeben.



In der nächsten Folge zeige ich euch dann wirklich meine kleine feine Küche und was der Strampelmann (fast) jeden Morgen frühstückt.



Herzlichst

die Katja

Dienstag, 16. April 2013

Was der Strampemann mag - # 3

Ach, hier tut sich so viel, das reale Leben boomt!! Da bleibt wenig Zeit zum Blogeinträge schreiben und bei anderen Blogs vorbeizuschauen.

Ich komme gar nicht mehr mit dem Kochen hinterher. Der Strampelmann löffelt und löffelt. Unser Gemüse- und Obstverbrauch hat sich gefühlt vervierfacht. Tagsüber wird nur noch gelöffelt, morgens, mittags, abends und zwischendurch. Nachmittags lutscht er schon mal eine ganze Banane oder ein Stückchen Gurke weg. Nachts wird noch einmal bei der Mama getrunken. Ansonsten gibt es viel Wasser und Tee - aber bitte aus einem richtigen Becher! Das mag er, das Trinken aus dem Becher... Und ich finde es toll, dass er das so gern hat... auch wenn es jedes Mal eine rechte Sauerei gibt. Aber mei... grad sche is'! :)

(das Foto hab ich nachträglich rausgenommen, es war mir zu viel Gesicht mit drauf)

Herzlichst
die Katja

Donnerstag, 28. März 2013

Gewinnerin des Ostergewinnspiels

Tadaaaa! Mit ein bisschen Verspätung, wegen eines zahnenden Strampelmanns, gebe ich euch heute die Gewinnerin des Ostergewinnspiels bekannt.

Der Strampelmann hat vor ein paar Minuten aus dem Lostopf ... äh Lostellerchen gezogen.

Nachdem er sich zwei Minuten am Tellerrand festgehalten hatte und mehr an der Kamera als an den Zettelchen interessiert war, hat er dann doch endlich ein Zettelchen gezogen...

... und ein bisschen damit gespielt..

... bis er es feinsäuberlich aufgefaltet und mir die Gewinnerin vorgelesen hat:

Bernadette vom Blog sternjeskudbybernadette

Herzlichen Glückwunsch!

Melde dich doch kurz bei mir: kamilli-wiese@gmx.de

In nächster Zeit wird es wieder etwas ruhiger werden. Es müssen dringend Hosen und Oberteile für den Strampelmann genäht werden.

Ein schönes Osterwochenende!

Herzlichst
die Katja

Mittwoch, 20. März 2013

Osterverlosung

Wahnsinn! Wer hätte das gedacht, dass mein Blog einmal 55 Leser haben wird? Bei Facebook steigen die Gefällt-mir-Klicks auch von Woche zu Woche! Vielen herzlichen Dank ihr Lieben!

Als kleines Dankeschön gibts auch bei mir was zu gewinnen. Nämlich dieses süße Täschchen, natürlich von mir selbstgenäht. Perfekt um kleine Lieblingssachen darin zu verstecken. Eigentlich sollte es ja mal in den Shop wandern, aber der ist ja bekanntlich immer noch leer.



Mitmachen kann jeder, der eingetragener Leser ist oder den Blog über Facebook verfolgt. Hinterlasst bis zum 25. März 2013 unter diesem Blogeintrag oder bei Facebook einen Kommentar.

Herzlichst
die Katja

Mittwoch, 6. März 2013

Was der Strampelmann mag - # 2

Von der Tante zu Weihnachten bekommen und gleich in sein kleines Herz geschlossen:

... den Elefanten aus der Dschungelbande von Maileg



Auch ich mag den Elefanten mit der Nummer zwei sehr gerne. Er rasselt leise vor sich hin, wenn man ihn schüttelt. Dabei wackeln die Ohren, der Schwanz, die Arme und der Rüssel mit. Der Strampelmann kann viel an ihm entdecken, ihn an den Ohren ziehen und am Rüssel saugen. Ich freue mich schon, wenn der kleine Mann seine Feinmotorik so weit entwickelt hat, dass er dem Elefanten in den Augen rumpulen kann :)

Nebem dem Elefanten ist er auch noch in Besitz des grünen Krokodils, welches er auch sehr gern hat.

Übrigens sind wir mit Rasseln sehr gut ausgestattet. Das ist wohl das übliche Geschenk zur Geburt, oder wie war das bei euch? :)

Herzlichst
die Katja und der Strampelmann


Dienstag, 5. März 2013

My kid wears # 2

Der Strampelmann trägt heute seinen neuen Auto-Body, bei dem er fleißig mitgeholfen hat wie ihr im letzten Blogeintrag ja schon gesehen habt.




Beim Schnitt handelt es sich um den kostenlosen Regenbogenbody von Schnabelina.
Die Stoffe für den Autobody habe ich beim örtlichen Stoffgeschäft erstanden.

Der Body ist eigentlich recht schnell und einfach genäht. Da werden in nächster Zeit bestimmt noch ein paar Kurzarmbodies für den Sommer folgen. Stoffe liegen schon bereit :)

Was die anderen Kiddies heute tragen könnt ihr euch bei Fräulein Rohmilch ansehen.

Herzlichst
die Katja

Donnerstag, 28. Februar 2013

Was der Strampelmann mag # 1

Neueste Entdeckung: Der Strampelmann mag die Nähmaschine genauso gerne wie ich.

Während ich diesen Blogeintrag schreibe wird das Nähmaschinenpedal durchgedrückt, um den Strampelmann hinüber ins Land der Träume zu begleiten. Das gleichmäßige Rattern der Nähmaschine beruhigt ihn ungemein und ist meine kleine Einschlafgeheimwaffe, wenn alles andere nicht mehr hilft.

Wenn er topfit und hellwach ist (und das ist er fast immer), sitzt er beim Nähen manchmal bei mir. Mit seinen dicken Fingern befühlt er den Stoff und sieht wie gebannt auf die sich bewegende Nadel.

  

Wobei mir der kleine Schneidermeister hier geholfen hat, zeige ich euch demnächst.

Inzwischen liegt der kleine Kerl schnarchend auf der Couch und die Zeit muss sinnvoll genutzt werden. Eine Geheimwaffe für den Haushalt habe ich leider noch nicht gefunden. Ihr vielleicht?

Herzlichst
die Katja



Dienstag, 19. Februar 2013

My kid wears # 1

Der Strampelmann trägt heute sein grünes Bulldog-Shirt. Inzwischen hat es ein paar orangene Kürbisfarbakzente bekommen :)




"My kid wears" ist eine Aktion von Fräulein Rohmilch. Was die anderen Kids heute tragen könnt ihr hier sehen.


Herzlichst
die Katja

Sonntag, 10. Februar 2013

Häkelbrosche

Grete vom Ländle hat die Februarblogrunde ins Leben gerufen. Eine tolle Idee wie ich finde. Jeden Tag stellt ein anderer Blog eine DIY-Anleitung, Stickdatei, Rezept o. ä. vor. Ich habe mich Ende Januar kurzfristig entschlossen mitzumachen. Mir war auch sofort klar, was ich euch zeigen möchte - nämlich meine Häkelbroschen. Die sind einfach und schnell selbstgemacht. Sie sind ideal als Geschenk für die kleinen und großen Mädchen.

Bei mir gibts also heute eine Anleitung für eine Häkelbrosche


Lange Häkelprojekte, wie Mützen, Schals, Decken usw. waren und sind mir immer noch viel zu zeitaufwendig und strapazieren nur meine Geduld. Die Häkelbrosche ist ruckzuck gehäkelt und macht sich gut auf Mützen, Schals, Jacken, Taschen, Hosen... Ich habe schon eine ganze Häkelbroschensammlung. Das Suchen nach einem passenden Knopf kann bei mir schon mal länger dauern als das eigentliche Häkeln.

Und so kommst du zu deiner eigenen Häkelbrosche:

Du benötigst folgende Dinge:

 + eine Schere :)

Ran an die Häkelnadel:


Beginne mit 29 Luftmasche.

Häkle 2 feste Maschen in die zweite Luftmasche von der Häkenadel aus
In die nächste Luftmasche kommen ebenfalls 2 feste Maschen.
In die nächste Luftmasche werden 2 halbe Stäbchen gehäkelt.

Wir erreichen unsere eigentlich "Häkelhöhe" also durch einen langsamen Anstieg.

Jetzt kommen die ganzen Stäbchen.
In die nächsten 22 Luftmaschen werden jeweils 2 ganze Stäbchen gehäkelt. 


Kleiner Zähltipp: Häkle einfach so lange Stäbchen bis nur noch 3 Luftmaschen übrig sind. So sparst du dir das elendige Zählen und kannst dich besser darauf konzentrieren auch wirklich immer zwei Stäbchen in eine Luftmasche zu häkeln. 


Die letzten Maschen werden genauso gehäkelt wie zu Beginn, nur in umgekehrter Reihenfolge:

 2 halbe Stäbchen in die vorvorletzte Luftmasche 
2 feste Maschen in die vorletzte Lufrmasche 
2 feste Maschen in die letzte Luftmasche

Wolle abschneiden und durch die letzte Masche ziehen. Dabei ca. 20 cm stehen lassen.

Den Häkelkringel in die passende Form legen und mit den 20 cm Wollenden zusammennähen, am Ende jeweils durch eine Masche ziehen, einen Knoten machen, nochmal durch ein paar Maschen gehen und abschneiden.

Knopf aussuchen und annähen, Broschenadel annähen, ... FERTIG!


Sollten Fragen auftreten, helfe ich euch gerne!


Viel Freude beim Häkeln...

wünscht
die Katja 


 

Mittwoch, 6. Februar 2013

Save the Date ...

... für den Frühjahrsstoffmarkt!

Seit 1. Februar sind die "Tourdaten" für den Hollandstoffmarkt online. Also gleich mal nachschauen und Termin in deiner Nähe vormerken :)

Ich war das letzte Jahr zwei mal dort... der Strampelmann war auch mit dabei. Einmal im Bauch und das zweite mal im Kinderwagen. Der Kinderwagen bleibt dieses Jahr zu Hause. Das war leider etwas unpraktisch in dem ganzen Nähfrauengewusel. Immerhin konnten wir unsere neu erworbenen Stoffe gut darin verstauen.

Ich habe mir auf jeden Fall den 21. April vorgemerkt und ich hoffe, dass mir nichts dazwischen kommt.

Herzlichst
die Katja


Was man aus einem alten Kinderhandtuch machen kann...

Der kleine Strampelmann isst jetzt jeden Tag ein paar Löffelchen Brei. Hauptsächlich Bio-Banane mit Apfel aus dem großelterlichen Garten. Oder auch mal Bio-Kürbis. Am liebsten mag er aber immer noch die Milch von der Mama. Das ist aber auch gut so!

Schon in der Schwangerschaft hatte ich ein paar Lätzchen genäht. Damals dachte ich noch, dass sie erst in einer halben Ewigkeit zum Einsatz kommen werden. Ja, was soll ich sagen... die halbe Ewigkeit ist wie im Fluge vergangen. Der kleine Strampelmann strampelt so fest, dass er wohl bald genügend Muckis hat um sich hinzusetzen.

Neulich fiel mir ein altes Babyhandtuch vom Strampelmannpapa in die Hände. Leider war es vom vielen Waschen viel zu rauh für die zarte Babyhaut. Es wegzuwerfen brachte ich nicht übers Herz. Da wir aber einen Lätzchenengpass hatten, kam mir die Idee daraus Lätzchen zu nähen. Also habe ich es in 4 Teile zerschnibbelt. Das Motiv wurde bestmöglich aufgeteilt, damit man auf den Lätzchen noch was vom netten Fußballelefant erkennen kann. Jedes Lätzchen habe ich mit Schrägband und Zickzack-Stich eingefasst. Auch mein heißgeliebtes Regenbogennähgarn kam wieder zum Einsatz.



Ich finde es übrigens immer schön, wenn wir unsere eigenen Babysachen von früher für unseren Strampelmann verwenden oder wie hier etwas Neues daraus machen können!

Herzlichst
die Katja