Dienstag, 11. Juni 2013

My Kid Wears # 4

Guten Morgen ihr lieben, treuen Leser,

der Strampelmann trägt heute, wie auch gestern, mal wieder etwas selbstgenähtes:



Schnitt: Sommerkapuzenjacke in Gr. 74 - Ottobre 3/2013
Stoff: Lillestoff

Was die anderen Kids tragen könnt ihr euch hier ansehen.

Herzlichst
die Katja

Montag, 3. Juni 2013

My kid wears # 3

Heute sind wir auch wieder dabei, bei "My Kid Wears"! Das habe ich der guten alten Overlock zu verdanken, die eigentlich meiner Mama gehört, aber seit gestern hier auf meinem Nähtisch steht. Was für ein Näherlebnis! Als der Strampelmann seinen Vormittagsschlaf gehalten hat, sind hier nämlich schon 2 Hosen entstanden und eine davon trägt er natürlich.



Stoff: Stoffmarkt
Schnitt: Summer Sea Jerseyhose - Ottobre 3/2013

Ich liebe den Schnitt, denn die Hose besteht aus nur einem Teil (+ Bündchen)! So liebe ich das, als schneidfaules Schneiderlein. So schnell habe ich noch nie eine Hose genäht.


Herzlichst
die Katja

Sonntag, 26. Mai 2013

Kochen für Strampelkinder - Folge 2 (Teil 2)

Endlich kommt Teil 2 von Folge 2 :)


Es ist 07:30 und der Strampelmann ist seit ca. 1,5 Stunden hellwach, hat sein erstes kleines Reismilchfrühstück schon hinter sich und bald wieder Hunger. Hunger auf Reisbrei. Der kleine Mann hat in seinem Küchenbett Platz genommen und spielt mit seinen Füßchen.
Ich wiege den Vollkornreis ab und gebe ihn in die Getreidemühle. „ACHTUNG!“, der Strampelmann kneift seine Augen zusammen weil er weiß, dass es jetzt für ein paar Sekunden laut wird.
Das Reismehl wird zusammen mit kaltem Wasser unter ständigem Rühren aufgekocht. Das dauert keine 2 Minuten. Zwischendrin wird schon mal das frische Obst mit der Gabel zerdrückt, gerieben oder auch mal im kleinen Mixer püriert. Der Strampelmann wechselt in den Hochstuhl und lässt sich seinen Reis-Obstbrei schmecken.



 
Angefangen haben wir mit 25 g Getreide, inzwischen mache ich den Frühstücksbrei aus 40g Getreide. Anstatt Reis habe ich auch schon Hirse, Urdinkel oder eine Mischung aus Reis und Hirse verwendet.

Zutaten für 1 Portion Frühstücksbrei: 
40 g Vollkornreis
150 ml kaltes Wasser
½ Banane
½ Apfel

Werkzeug:
Getreidemühle
Topf
Schneebesen
Gabel/Reibe/Mixer

Den Vollkornreis fein mahlen und mit dem Wasser unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Kurz ausquellen lassen. Inzwischen die Banane mit der Gabel zerdrücken und den Apfel fein reiben. Das Obst kann genauso gut in einem kleinen Mixer püriert werden. Reis- und Obstbrei miteinander mischen und löffeln.

Ja, so läuft das bei uns in der Früh ab. Weil der Strampelmann oft um 4 Uhr seine Reismilchflasche bekommt, die ich übrigens auch selber mache, hat er noch keinen großen Kohldampf und ist meistens ausgeschlafen und zufrieden. 

So, nun noch ein kleiner Rundgang durch meine Küche:


 Sind das Brotzeitbrettchen? Ja!
Beide Brettchen waren ein Geschenk. Weil ich sie aber zu schön fand um darauf Obst oder Brot zu schneiden, kamen sie an die Wand. Und sie machen sich dort recht gut, wie ich finde.


Meine liebste Ecke, ist die Ecke am Fenster, man kann dort sehr gut eingeklemmt zwischen Tisch und Heizung sitzen und die Aussicht auf die benachbarte Papierfabrik genießen :) Bei den drei Bildern handelt es sich übrigens um Breirezepte, aus dem Buch "Lotta lernt essen". Das Buch möchte ich aber einmal in einem eigenen Blogeintrag vorstellen.

Ich freue mich, wenn ihr in ein paar Tagen wieder reinschaut!

Herzlichst
die Katja

Mittwoch, 15. Mai 2013

Kurzmeldung

Hier steppt der Bär Strampelmann! So viel ist los, dass keine Zeit bleibt für lange Küchen- und Breieinträge.

Außerdem sitzt der Strampelmann endlich! Und wer das Bild aufmerksam betrachtet, weiß was wir letztes Wochenende gemacht haben :)


Ich hoffe, dass ihr diese Woche noch den zweiten Küchenblogeintrag zu lesen bekommt.

Herzlichst
die Katja

Montag, 6. Mai 2013

Kochen für Strampelkinder - Folge 2 (Teil 1)

So sieht's aus in der Strampelmannküche

Wie schon letzte Woche angekündigt, lade ich euch heute ein in meiner kleinen feinen Küche Platz zu nehmen.


Meine Küche ist nicht die Größte, ich habe keine durchgehende und nur sehr wenig Arbeitsfläche, wenig Stauraum und keine Spülmaschine. Das sind die Nachteile an meiner Küche, die mich ab und zu schon ganz schön stören. Trotzdem koche ich gerne für unsere kleine Familie, denn ausgestattet bin ich inzwischen recht gut. Neben der Grundausstattung gibt es drei Küchenhelfer, die ich nicht mehr missen möchte, weil ich sie täglich mehrmals in Gebrauch habe:

1. Thermomix
2. Getreidemühle
3. Flockenquetsche

Jetzt sind das ja alles Dinge, die man eigentlich nicht braucht. Ich behaupte: Um wirklich konsequent vollwertig zu kochen, ist mindestens einer der drei Küchenhelfer unabkömmlich – und das ist die Getreidemühle. Ich backe überwiegend mit Vollkornmehl und seit der Strampelmann zum Frühstück und zur Brotzeit seinen Getreidebrei bekommt, ist sie fast schon im Dauereinsatz.


Ja… der Thermomix ist einfach klasse. Er kocht und rührt gleichzeitig, kann garen und alles zerkleinern – auch Getreide. Wer ihn nicht kennt und wissen möchte, was das für ein Wunderkessel ist, klickt hier.

Die Flockenquetsche habe ich bei meiner Mama abgestaubt. Selbstgequetschte Haferflocken sind einfach die besten. Die gekauften mag ich nicht mehr.


Die drei Freunde sind in ihrer Anschaffung nicht gerade billig, rechnen sich aber mit der Zeit und bei regelmäßigem Gebrauch auf jeden Fall.
Die Küche ist mein Lieblingsraum in unserer Wohnung. Es ist der einzige Raum in dem wirklich nur das gemacht wird, für das er auch bestimmt ist. Wisst ihr was ich meine? Das Wohnzimmer ist bei uns Wäschetrockenraum, Bügelzimmer, Nähzimmer, Büro und Spielzimmer in einem. Der Flur ist nicht nur Durchgangszimmer sondern auch Abstellkammer und Garderobe. Und das Schlafzimmer ist nicht nur mehr zum Schlafen da, sondern auch zum Spielen und Wäschestapeln. Ich hab es gerne wenn alles seinen Platz hat. Inzwischen fehlt der Platz für viele Dinge. Das Bügeleisen ist so ein Ding. Es hat keinen festen Ort an dem es aufgeräumt ist. Es wandert von einer Ecke in die nächste oder steht wochenlang auf dem Bügelbrett, welches dann wiederum wochenlang im Wohnzimmer vor dem Fernseher steht, welches wiederum immer wegen Platzmangel hin und her geschoben wird. Es ist ein Teufelskreis und es nervt! Es wird Zeit für den Umzug… aber das ist eine andere Geschichte die vielleicht auch einmal ihren Platz hier im Blog findet, so wie das Bügeleisen.

In ein paar Tagen folgt der zweite Küchenteil mit ein paar mehr Küchendetails und einem Frühstücksbreirezept.

Herzlichst
die Katja

Donnerstag, 2. Mai 2013

Probenähen "Deniz"

Jane hat mal wieder gezaubert und ich durfte Probenähen! Herausgekommen ist eine tolles E-Book für eine Sarouelhose.


Das E-Book ist mal wieder super anschaulich beschrieben und bebildert. Neben der langen Hosenvariante kann die Hose auch als luftige Sommerhose mit kurzen Bündchen genäht werden.

Bis 5. Mai gibts das E-Book noch zum Einführungspreis für 5 Euro. Danach wird es für 5,90 Euro zu bestellen sein. Bestellen könnt ihr das E-Book bei Dawanda und Etsy oder direkt per E-Mail.





Inzwischen ist schon die nächste Hose in Gr. 80 (!!!) entstanden, die ich euch in den nächsten Tagen mal zeigen werde.

Und denkt daran: am Montag gibt's hier wieder News aus der Strampelmannküche!

Herzlichst
die Katja

Montag, 29. April 2013

Kochen für Strampelkinder - Folge 1


Warum der Strampelmann keine Gläschen löffelt
 
Der Anfang ist schon lange getan. Seit rund 3 Monaten wird hier fleißig gelöffelt. 4 – 5 Wochen hat es gedauert, bis der Strampelmann seine erste Milchmahlzeit komplett ersetzt hatte. Jetzt wird tagsüber wird nur noch gegessen und aus dem Becher getrunken.



Gerne möchte ich euch in den nächsten Wochen einen kleinen Einblick in meine Strampelmannküche geben. Ich koche nämlich selbst für mein Kind. In meinen Einkaufswagen lege ich keine Gläschen und keine Getreidebreie zum Anrühren, keine Babysäfte und keine Babymüsliriegel.



Wir als Eltern gehen natürlich mit gutem Beispiel voran und essen auch keine Fertigprodukte. Das machen wir aber nicht erst seit der kleine Mann bei uns ist, sondern schon immer so. Ich möchte doch wissen was ich esse und sichergehen, dass die Lebensmittel noch so natürlich wie möglich und noch alle Vitalstoffe darin enthalten sind.



Beim Gläschen steht zwar drauf was drin ist aber ich habe nicht gesehen wie es zubereitet wurde. Gemüse sollte z. B. nur bissfest gegart und nicht weichgekocht sein. Um die Gläschen haltbar zu machen werden sie natürlich erhitzt. Dabei ist es ganz egal ob es sich um Gemüse, Obst oder Vollkornbrei handelt. Die gesunden Vitamine sind aber meist sehr hitzeempfindlich. Wirklich gesund sind diese Babykonserven meiner Meinung nach also nicht.



Ich weiß nicht wie es in so einer Gläschenfabrik aussieht oder zugeht. Aber ich stelle mir immer eine große Fabrikhalle mit riesigen Töpfen vor, in denen die Gläschenbreie vor sich hinkochen und automatisch umgerührt werden. Ab und zu läuft dann ein „Koch“ zu den Töpfen und zapft ein paar Milliliter ab um die Qualität zu überprüfen.




In meiner Küche läuft das so ab:



Die Sonne scheint durchs Fenster und im Hintergrund düdelt gute Musik. Der Strampelmann liegt in seinem Küchenbettchen, beobachtet mich und spielt mit einer Karotte. Ich schneide  die restlichen Karotten und das andere Gemüse in kleine Stücke, zwischendurch zeige ich dem kleinen Mann was ich mache, erzähle ihm ein bisschen was und lasse ihn in den Topf schauen und mit dem Kochlöffel spielen. Wenn wirklich gute Musik läuft tanzen wir auch schon mal gemeinsam durch die Küche während das Gemüse bissfest gegart wird. Der kleine Mann hat so Zeit sich auch auf das Essen vorzubereiten. Er erfährt es mit allen Sinnen: die Karotte wird vorher ausgiebig mit den Händen und natürlich der Zunge erforscht, er hört wie ich das Gemüse schneide. Nicht zu vergessen ist auch seine kleine Nase, mit der er natürlich das gekochte Gemüse riechen kann.



Natürlich läuft das nicht jeden Tag so reibungslos. Der kleine Mann liegt schon auch öfter ungeduldig jammernd auf seiner Krabbeldecke. Dann muss es schnell gehen! Da hilft auch kein Küchentanz mehr und kein Gurkenstick zum Lutschen. Wenn es ganz schlimm ist wird der Gemüsebrei schon mal auf den Abend verschoben und ich mache für ihn einen Getreidebrei weil‘s halt einfach schneller geht. Mein Gewissen lässt es einfach nicht zu, dass ich für den Notfall Gläschen zu Hause habe. Es wird aber nochmal einen extra Blogeintrag geben wo es um den schnellen Hunger geht und darum, was ich mache wenn ich mit dem Strampelmann den ganzen Tag unterwegs bin.



Zum Schluss möchte hier noch ganz klar feststellen, dass ich keine Mama verurteile die für ihr Baby nicht selber kocht oder denke, dass sie deswegen eine schlecht Mama ist. Das denke ich ganz und gar nicht! Ich möchte hier auch keine Mamas belehren, dazu habe ich nicht die richtige Ausbildung und das bezwecke ich mit diesem Blogeintrag ja auch nicht. Außerdem ist die "Kochen für Strampelkinder"-Serie kein Beikostratgeber. Dafür gibt es genügend Bücher (Mehr dazu auch in einer anderen Folge). Ich lasse euch hier lediglich an meinen Gedanken teilhaben, die ich mir über die Ernährung meines Kindes mache und andere ermutigen auch ihren eigenen Weg in diesem Bereich zu gehen, sich ihre eigene Meinung zu diesem Thema zu bilden und nicht dem nachzugeben was die Werbung als gut empfiehlt. Ich habe eine – im wahrsten Sinne des Wortes – GESUNDE Erziehung genossen und möchte das auch so an meine Kinder weitergeben.



In der nächsten Folge zeige ich euch dann wirklich meine kleine feine Küche und was der Strampelmann (fast) jeden Morgen frühstückt.



Herzlichst

die Katja